„Heimat shoppen“ im Lockdown

Die Corona-Regeln in NRW führen dazu, dass die allermeisten Einzelhändler ihr Ladenlokal schließen müssen. „Von den rund 5.000 Einzelhändlern in Siegen-Wittgenstein und Olpe sind hiervon 80 %, also ca. 4.000 Ladenlokale, betroffen. Dabei sind die Kunden keineswegs gezwungen, auf Beratung und Einkauf bei lokalen Händlern zu verzichten. Nach wie vor ist es in den meisten Fällen möglich, Waren zu bestellen und kontaktfrei abzuholen oder zu liefern“, betont IHK-Geschäftsführer Hans-Peter Langer.

Und diese Chancen ergreifen die Verbraucher: Die IHK Siegen hat vor Weihnachten bei den in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe ansässigen Einzelhändlern abgefragt, welche Angebote sie für ihre Kunden vorhalten und wie sie im Lockdown erreichbar sind. Bereits in den ersten zwei Stunden nach Start der Abfrage gingen bei der IHK 47 Rückmeldungen ein.

„Der Lockdown ist ein erheblicher Einschnitt in die wirtschaftliche Grundlage etlicher Handelsgeschäfte. Deshalb ist es wichtig, dass die Angebote der Händler vor Ort bekannt werden“, erklärt Referatsleiterin Sabine Bechheim. „Der Handel gehört zu lebendigen Zentren unabdingbar dazu. Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass die Geschäfte eine Überlebenschance in der Corona-Krise haben. Die staatlichen Förderprogramme sind sicher hilfreich, aber Unternehmer wollen eigentlich lieber tun, wofür sie angetreten sind: die Bedürfnisse ihrer Kunden befriedigen.“

Heimische Händler, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können über die Umfrage „lokal und erreichbar“ ihre Daten hinterlassen. Das Wichtigste sei jedoch, dass die Verbraucher die jeweils aktualisierte Liste abrufen und die Angebote nutzen, ergänzt IHK-Handelsreferent Marco Butz. „Heimat shoppen wird jetzt eben digital bzw. telefonisch möglich gemacht.“

Mehr Informationen zu dieser Initiative sind hier zu finden.

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